Vereinigung zum Schutze des Sense-und 
                                          Schwarzwassergebietes     VSSS

Dies und Das

Aktivitäten und Mitteilungen

Aktivitäten und Mitteilungen

Hauptversammlung : Am Samstag 11. August 2018 Waldhütte Albligen

Vorstand : Heinz Wanzenried wurde neu in den Vorstand gewählt.

Advent-Fondue : Sonntag 3. Dezember 2017

HV 2017 : Bilder von der Hauptversammlung 2017 Waldhütte Albligen

Torenöli-Wart-Grasburg

Torenöli-Wart-Grasburg

Jakobsweg: Lieber Wanderer, Pilger, Jogger und Mountainbiker Du befindest dich hier auf dem Jakobsweg, der von Nord-Europa durch die Schweiz (von Konstanz über Einsiedeln, Luzern, Brünig, Meiringen, Thun, Rüeggisberg, Wahleren, Sensebrücke, Tafers, Freiburg, Genf) durch Frankreich und Spanien (Galicien) nach Santiago de Compostela führt. Die Strecke Schwarzenburg - Heitenried - Tafers - Freiburg ist auch Teilstück einer sehr alten Ost-West-Verbindung, die schon zu römischer Zeit bestanden und von Aventicum via Elisried und Rüeggisberg / Riggisberg in den Raum Thun zu dem Heiligtum in Allmendingen geführt haben soll. Der Weg durch den Torenoele-Graben heisst im Volksmund noch heute Römerweg. Der Weg taucht 1385 in den Schriften auf. Die gute Bauweise der Strasse mit der uralten Pflästerung ist ein deutlicher Hinweis für ihre ehemalige Bedeutung. Erst im Jahr 1867 hat der Kanton Bern die neue Strasse entlang der “Chatzenstigfluh” samt einer neuen Brücke (Sodbrücke) über die Sense gebaut. Damit verlor die Torenstrasse ihre Bedeutung und diente lediglich noch als Zugang zur Toren-Oele (Oelmühle), die am Bache stand. Auf Initiative und unter Mitwirkung des Lions-Club Köniz, mit fachlicher Beratung der Bundesstelle “Inventar der historischen Verkehrswege” und der Denkmalpflege des Kantons Bern, einem finanziellen Beitrag des SEVA Lotteriefonds des Kantons Bern, Arbeitseinsätzen von Arbeitslosen der Gemeinde Köniz, dem Zivilschutz von Schwarzenburg und einer Pflästerungsfirma wurde die zum Teil weggerissene Pflästerung ersetzt. Anno Domini 2000 Lions-Club Köniz

Zur Geschichte: Die „ Wart „ bei Schwarzenburg Ein Rückblick als Fragment Laut DUDEN stammt die Bezeichnung «Wart» aus dem Alt-Germanischen und deutet auf einen Ort der „Ausschau mit Wachtturm” hin. Die Wart liegt am Römerweg zwischen dem Sense- und Schwarzwasser-Uebergang. Durch diesen Weg wurde Aventicum mit dem Berner Oberland verbunden und das für Rom wichtige Durchgangsgebiet erschlossen. Die Region wurde als INTERAQUAS bezeichnet und war wertvoll, weil sie sich ideal als Militärbasis gegen die Gegner - die Kelten - eignete. Die römische Wertschätzung muss gross gewesen sein, sonst hätten sie kaum 2,5 km süd-östlich von hier eine perfekte ‘MUTATIO” errichtet, welche heute Mutten genannt. wird. Zur Militäranlage gehörten wohl auch vorgeschobene Wachtposten. Die der Wart an- grenzenden Höfe mit der Namenssilbe “Torren” bekräftigen die Annahme, dass hier schon früh irgendwo ein Wachtturm stand. Im Spätmittelalter wurde das Engnis unten gegen die Sense zur Barrikade („Letzi“) ausgebaut, was auf eine erneute militärische Nutzung hindeutet. Selbst wenn die Existenz eines Wachtturmes wissenschaftlich nicht bewiesen werden kann, deuten die Gehöftnamen auf eine umfangreiche militärische Anlage hin. Römischer Wachtturm 2. Jahrhundert n.Chr. Zur Geschichte: (Die Daten sind nicht exakt) Ab 450 v. Chr. Einströmende Kelten machten sich die Alpine Urbevölkerung (Ligurer Gemisch) untertan 5 Keltenstämme hier bildeten sich die Helvetier. 58 v. Chr. Von Cäsar besiegt, kehrten die Helvetier von Bibracte heim. 15 v. Chr. Das Alpenland die heutige Schweiz, wurde von Rom besetzt und gesichert. Unser Land wurde römische Provinz und erhielt eine Infrastruktur mit Haupt-Stützpunkten. In diese Zeit dürfte der Bau unseres Weges fallen, eine verkürzte Verbindung Aventicum – Alpenpässe. 439 n. Chr. De facto Ende der römischen Herrschaft de jure erst 476. 476-536 n. Chr. Tummelfeld der drei germanischen Brüder Alemannen Burgunder und Franken die sich blutig bekämpften. 536-888 n. Chr. Die Franken besiegten 536 die Alemannen und die Burgunder. Die Aare wurde KuIturgrenze Deutsch-Welsch. Die Streitigkeiten hörten nicht auf. Zwischen Aare und Saane entstand ein Niemandsland - das „Uechtland“. INTERAQUAS wurde von Burgundern, Welschen besetzt. Funde in den Gräberfeldern im Elisried, 6./7. Jahrhundert zeugen davon. In den Akten von 1425wird das Gebiet als “Apud Nigrum Castrum” (Gegend des im dunkeln Wald befindlichen Heerlagers) bezeichnet. 888-1032 Dem Königreich Hochburgund einverleibt Der letzte Rudolfinger gründete ums Jahr 1000 das Dorf Schwarzenburg als Marktflecken (Burgum) und zentraler Ort einer Infrastruktur. Schwarzenburg wird „reichsunmittelbar“ (direkt dem Kaiser unterstellt). 1125-1218 Die Zähringer wurden vom Kaiser als Rektoren für Burgund berufen. Befestigung der Sense-Saane Linie und Ausbau der Grasburg zur Festung. Urbanisierung und Besiedlung durch die Alemannen. Pilger benützten verständlicherweise seit dem 12. Jahrhundert diesen Weg durch das finstere Waldgebiet da er natürlicherweise dem Geländeverlauf durch das “Defilee“ Von FeIdmoos-Ringgenmatt (das Dorf liegt abseits) folgt. 21. Jahrh. Der Weg wird in das Verzeichnis der Historischen Wege der Schweiz aufgenommen - sein Offizieller Name: «VIA JAC0BI». Werner Gilgen Wart im Mai 2005

Ruine Grasburg

Ruine Grasburg

Ruine Grasburg : Entstehungszeit um 1100 bis 1150

Geschichte: Heute sind von der im frühen 12. Jahrhundert erbauten Burg noch die Vorburg, die Hauptburg und der Haupthof erhalten. Die Burg sicherte ursprünglich vermutlich die Herrschaft der Zähringer oder der Burgunder an der Sense und Saane zwischen Laupen und Gümmenen. Anfang des 13. Jahrhunderts wurden Burg und Herrschaft Grasburg von königlichen Beamten verwaltet, bevor sie als Reichslehen an die Grafen von Kyburg kam. 1264 ging sie als Lehen an die Habsburger, welche die von Maggenbergs, de Corbières und die de Vuippens als Vögte einsetzte. 1310 wurde das Lehen Grasburg von Heinrich VII. an Amadeus V. von Savoyen verpfändet. Von nun an verfiel die Burg zusehends und verlor an Bedeutung, weshalb sie 1423 an die Städte Bern und Freiburg verkauft wurde, die sie gemeinsam verwalteten. 1575 wurde die Burg aufgegeben und die Herrschaft über den heutigen Amtsbezirk Schwarzenburg wurde von nun an vom Schloss Schwarzenburg aus geführt. 1803 ging die Ruine Grasburg an den Staat Bern. Sie wurde zwischen 1984 und 1986 so gesichert, dass sie gefahrlos besichtigt und begangen werden kann. ( Quelle Wikipedia )

Burg Maggenberg

Burg Maggenberg

Die Maggenberger waren ein Rittergeschlecht im heutigen Kanton Freiburg.

Die Burg : Die Stammburg der Maggenberger war Burg Maggenberg, auch Burg Niedermaggenberg genannt. Diese lag südwestlich von Tafers. Im 12. Jahrhundert liess das Geschlecht eine zweite Burg erbauen, Burg Obermaggenberg. Diese Burg lag oberhalb von Alterswil in der Nähe des heutigen Weilers Obermaggenberg, direkt am Abhang des Sensegrabens. Diese Burg wurde bereits 1387 von den Bernern im Zuge des Sempacherkrieges zerstört. Von dieser Burg sind heute nur noch der Bergfried und eine Zisterne vorhanden.

Familiengeschichte : Die Maggenberger haben sich seit der Gründung der Stadt Freiburg im Jahre 1157 so genannt und waren zunächst Dienstherren der Zähringer, später der Grafen von Kyburg und der Habsburger. Zwischen 1250 und 1350 stellte das Geschlecht sieben Mal den Schultheissen von Freiburg. Der bekannteste Vertreter der Familie war Ulrich II. von Maggenberg, ein Vertrauter von Rudolf von Habsburg. Vermutlich war dieser Ulrich der Erbauer der Burg Obermaggenberg. Die im Jahre 1370 ausgestorbene Familie hatte ihre Grabstätte im Kloster Alteryf. ( Quelle Wikipedia )


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